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139 Millionen Euro

Sanierung von Bonner Bundesbauten viermal teurer als geplant

Berlin/Bonn (ddp-nrw). Die Sanierung zweier Bundesbauten in Bonn ist fast vier Mal so teuer geworden wie ursprünglich geplant. Das geht aus einem Bericht des Bundesrechnungshofes für den Haushaltsausschuss des Bundestags hervor, der der «Berliner Zeitung» (Samstagausgabe) vorliegt. Danach hat das Bauministerium die Kosten für die Sanierung der so genannten «Kreuzbauten» sowie der dazugehörigen Gebäude um rund 103 Millionen Euro zu niedrig veranschlagt. Die 2001 auf 36 Millionen Euro veranschlagten Kosten stiegen auf 139 Millionen Euro im Jahr 2009.

In einer Stellungnahme nannte das Bauministerium unzureichendes Wissen zum Gebäudebestand sowie mangelhafte Grundlagenermittlung der Bauverwaltung als Ursachen. Das Ministerium äußerte sich allerdings nicht zu dem Vorwurf des Rechnungshofes, dass wirtschaftliche Gründe oder die Unvermittelbarkeit der hohen Kosten die eigentliche Ursache der Misskalkulation waren.

Der Bau der «Kreuzbauten» 1969 bis 1975 hatte rund 182 Millionen D-Mark gekostet. Heute befinden sich in dem Komplex aus zwei Hochhäusern und mehreren Nebengebäuden das Bildungsministerium sowie das Eisenbahnbundesamt. (Foto: ddp)

(27.6.2009)

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